Freiwillige Feuerwehr Brackel

TH_Y, Verkehrsunfall BAB7TH_Y, Verkehrsunfall BAB7
FEU, Großbrand in BrackelFEU, Großbrand in Brackel
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FEU, Großbrand in QuarrendorfFEU, Großbrand in Quarrendorf
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Feuer - brennt Schule

06.08.2009 Alarmübungen

Eine groß angelegte Übung war am Donnerstagabend, den 06.08.2009 der Grund wegen den zahlreichen Sirenenalarmierungen in Hanstedt und Umgebung. Darauf fuhren etliche Feuerwehrfahrzeuge und Krankenwagen vom Roten Kreuz durch Hanstedt zur alten Haupt- und Realschule.

Um 18.36 Uhr wurden die drei Freiwilligen Feuerwehren aus Hanstedt, Ollsen und Dierkshausen alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte an der mit schwarzem Qualm eingehüllten Einsatzstelle an der Bergstraße 2 eintrafen, alarmierten sie umgehend weitere Kräfte dazu. So wurden dann die Freiwilligen Feuerwehren aus Asendorf, Brackel, Quarrendorf und Nindorf sowie der Rüstwagen aus Jesteburg zur Unterstützung hinzu alarmiert.
Ebenfalls alarmiert wurden die schnellen Einsatzgruppen des Roten Kreuzes aus den Abschnitten Heide und Elbe, da eine größere Anzahl an Verletzten aus dem Gebäude gerettet und versorgt werden musste.
Ausgangslage war, das sich eine Gruppe Jugendliche sich Zugang verschafft hatten, zu der zum Abriss stehenden Ruine der alten Haupt- und Realschule Hanstedt. Mit den Gasbrennern von Handwerkern hatten die Jugendlichen herum hantiert. Hierdurch kam es, neben einem ausbrechenden Feuer, auch zu einer Explosion in dem weitläufigen Gebäude. Insgesamt mussten 15 Personen aus dem Gebäude befreit und herausgeholt werden und zu einem eingerichteten Verletztensammelpunkt gebracht werden. Die Eingesetzten Feuerwehrleute konnten hierbei nur mit schweren Atemschutzgeräten das Gebäude betreten. Die Feuerwehrführung entschloss sich sofort dazu das Gebäude in drei Einsatzabschnitte aufzuteilen. Während im ersten Abschnitt 13 Personen aus dem völlig verqualmten Lehrerzimmertrakt befreit werden mussten und eine Brandbekämpfung anschließend durchgeführt wurde, brauchte im zweiten Abschnitt, im Bereich der kleinen Aula in der Orientierungsstufe nur eine Brandbekämpfung durchgeführt werden. Hier galt es das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen, das auf weitere Bereiche des Gebäudes überzugreifen drohte. Auch der Rauch der sich in den gesamten Trakt verteilt hatte musste schnell aus dem Gebäudeentfernt werden. Hierzu wurden sämtliche Fenster geöffnet, wobei sogar fest eingebaute Scheiben eingeschlagen werden mussten.
Im dritten Einsatzabschnitt, der sich im Bereich des Heizungskellers befand, galt es zwei verschüttete mit schwerem Gerät aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Hierbei mussten die Feuerwehrleute mit Hilfe einer Rettungsschere sich einen Zugang durch ein Stahltor zu den Kellerräumen schneiden.
Ausgearbeitet hatten die Übung der Samtgemeinde Funkwart Christian Okun, Kreisfunkbeauftragter Stefan Ribbrock sowie Daniel Eberhard von der Freiwilligen Feuerwehr aus Wesel. Als Beobachter waren der Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Hanstedt Klaus Stöckmann, Abschnittsleiter Heide Sven Wolkau aus Jesteburg, Samtgemeindeausbildungsleiterin Michaela Ahlers aus Nindorf sowie vom Roten Kreuz der stellvertretende Leiter des Landkreises Harburg Jan Bauer.
Alle beteiligten zeigten sich im Anschluss der Übung zufrieden mit dem Ergebnis. In einer Besprechung Vorort wurden die von den Beobachtern aufgedeckten Fehler oder auch Verbesserungsvorschläge gleich angesprochen.
Insgesamt waren acht Feuerwehren mit ca. 100 Feuerwehrleuten sowie 32 Sanitäter der Schnelleneinsatzgruppen vom Koten Kreuz mit ihren Fahrzeugen im Einsatz.
Bei der Durchsuchung des Gebäudekomplexes nach den vermissten Personen entdeckte einer der Feuerwehrleute sogar in einem Kriechkeller unter den Klassentrakt den Weihnachtsmann und brachte diesen unter großen mühen ans tageslicht. Somit wurde auch der Weihnachtsmann vor dem Abriss gerettet.


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