Freiwillige Feuerwehr Brackel

TH_Y, Verkehrsunfall BAB7TH_Y, Verkehrsunfall BAB7
FEU, Großbrand in BrackelFEU, Großbrand in Brackel
TH_Y, Verkehrsunfall BAB7TH_Y, Verkehrsunfall BAB7
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FEU, Großbrand in QuarrendorfFEU, Großbrand in Quarrendorf
FEU Kfz, PKW Brand BAB7FEU Kfz, PKW Brand BAB7
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TH, Öl auf StraßeTH, Öl auf Straße
FEU, Großbrand in HanstedtFEU, Großbrand in Hanstedt
Letzte Einsätze
30 - F1 - Fehlalarm
12.11.2021Feuer klein

Starker Brandgeruch in der Küche der Grundschule gab Anlass zur Alarmierung. … weiterlesen »

29 - F3-Y - Brennt Mehrfamilienhaus
31.10.2021Feuer groß

Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Hanstedt hat am Sonntagabend einen … weiterlesen »

28 - FK1 - Brennt PKW
30.10.2021Feuer PKW/Motorrad

Zu einem brennenden PKW wurde die Freiwillige Feuerwehr Brackel in den … weiterlesen »

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Feuer, Reetdachhaus brennt nieder

05.06.1998 - 

In der Brackeler Dorfstraße brennt am Freitag, 05.06.1998, ein reetgedecktes Wohnhaus mit Pferdestall nieder. Das Feuer bricht um 23:45Uhr während eines Unwetters durch Blitzschlag aus. Die Besitzerin befindet sich gerade im Schlafzimmer unter dem Dach, als sie von dem Einschlag des Blitzes aus dem Bett gerissen wird. Nur mit ihrem Nachtzeug bekleidet und einer Handtasche mit Papieren kann sie unverletzt das Haus verlassen und im strömenden Regen zu einem Nachbarn flüchten. Andere Anwohner beobachten unterdessen, wie aus dem Dach des Hauses starker Rauch und später Flammen schlagen, und alarmieren die Feuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr Brackel trifft innerhalb weniger Minuten an der Einsatzstelle ein und lässt zusätzlich die Wehren aus Hanstedt, Quarrendorf, Marxen, Tangendorf und die Drehleiter aus Winsen alarmieren. Die 150 Feuerwehrleute mit ihren zehn Fahrzeugen können das Feuer erst nach sechs Stunden löschen. Starker Wind und Regen erschweren die Löscharbeiten erheblich. Unter Leitung von Gemeindebrandmeister Ernst-August Petersen und Ortsbrandmeister Dirk Schierhorn können zwei sehr dicht daneben stehende Wohnhäuser und eine Autolackiererei vor den Flammen geschützt und gerettet werden. Dazu müssen die Feuerwehrleute das Wasser aus zwei Unterflurhydranten und einem ca. 700m entfernten Feuerlöschteich mit etwa 1.300m Schlauchleitung und sieben Pumpen zur Einsatzstelle fördern. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehren brennt der Dachstuhl nieder. Feuerwehrleute gehen über mehrere Steckleitern auf das Dach und müssen mit Einreißhaken und Händen das Reet herunterholen. Das Erdgeschoss wird mit allen sich darin befindlichen Gegenständen und Möbeln von starkem Rauch und Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen. Wegen Einsturzgefahr des Schornsteines können die Feuerwehrleute während der Löscharbeiten das Haus nicht mehr betreten und keine Möbel und Wertgegenstände retten. Die Besitzerin des Hauses findet bei Nachbarn vorübergehend eine Bleibe. Pferde befinden sich bei Ausbruch des Feuers nicht im Stall. Feuerwehrleute aus Brackel halten bis in die Mittagsstunden des Samstages Brandwache und löschen noch einige aufkommenden Brandnester ab. Eine Spezialfirma wird mit der Brandsanierung beauftragt. Diese Firma trägt noch am selben Tag den Schornstein ab und kann dann die Möbel und Wertgegenstände aus dem Haus holen und trocknen bzw. einlagern.


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