Freiwillige Feuerwehr Brackel

TH_Y, Verkehrsunfall BAB7TH_Y, Verkehrsunfall BAB7
FEU, Großbrand in BrackelFEU, Großbrand in Brackel
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Feuer, Großbrand auf Autobahn

22.01.1999 - 

Am Freitagabend, 22.01.1999, kommt es gegen 19:50 Uhr auf der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Thieshope und Garlstorf in Fahrtrichtung Hannover zu einem Großfeuer. Ein Mercedes-Benz-LKW muss wegen einer Reifenpanne auf dem Standstreifen anhalten. Doch als der LKW-Fahrer den Reifen wechseln möchte, schießen ihm Flammen entgegen. Das Feuer greift rasch auf das Fahrerhaus über, welches innerhalb kürzester Zeit in Flammen steht. Die Freiwillige Feuerwehr Brackel ist nur wenige Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle. Der für "German Parcel" fahrende Containerlastwagen ist bis unter das Dach mit Paketen gefüllt. In den Paketen befinden sich Kleidungsstücke, Taschen, Computerteile sowie Spraydosen und kleine Kanister mit brennbaren Flüssigkeiten. Das Feuer springt auch auf die Ladung im Container über, so dass giftiger Qualm nach außen dringt. Während die ersten Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz damit beschäftigt sind, das Feuer zu löschen, kann der Anhänger von der Zugmaschine abgehängt und von den Feuerwehrleuten weggeschoben werden. Da der LKW auch kleine Mengen an Gefahrgut geladen hat, werden das Tanklöschfahrzeug aus Ohlendorf sowie die Wehren aus Hanstedt und Egestorf nachalarmiert. Auch der neue Schlauchwechselwagen des Landkreises Harburg wird zur Einsatzstelle beordert. Die eingesetzten Wehren können so gleich vor Ort ihre leeren Atemschutzflaschen gegen neue und die dreckigen Schläuche gegen saubere tauschen. Insgesamt sind 64 Feuerwehrleute mit elf Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Unter Atemschutz müssen die Feuerwehrleute in mühevoller Handarbeit den Container der brennenden Zugmaschine entleeren, um an den Brandherd im Inneren zu gelangen. Die Lösch- und Bergungsarbeiten werden durch die starke Rauchentwicklung erheblich erschwert und ziehen sich bis 1.30 Uhr hin. Die Autobahn wird während der gesamten Lösch- und Bergungsarbeiten voll gesperrt. Dabei kommt es zu kilometerlangen Staus.


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